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Ein Ski aus Entlebucher Holz
entlebucher_skiNach 30-jähriger Tätigkeit als skibauer macht René Unternährer jetzt selber «swiss massiv»-handmade-ski. Dabei wird auch einheimisches Holz verwendet.

Fast 30 Jahre lang hat der knapp 50-jährige Familienvater René Unternährer in der Produktion als skibauer gearbeitet. Jetzt wagt er den Schritt in die Selbstständigkeit und produziert skier der Marke «swiss massiv». Vor drei Jahren hatte er die Idee für eine neue Aufbauart – einen besonderen ski für besondere Menschen. Sein bisheriger Arbeitgeber stieg jedoch nicht auf Unternährers Idee ein. Seine neue Entwicklung liess ihn einfach nicht los. So entwickelte er seine Erfindung in der Freizeit weiter, verbesserte sowohl Funktionalität als auch Qualität weiter und liess während den letzten zwei Wintern «seine» skier durch skilehrer, Freunde und skicracks testen. Von Anfang an unterstützte ihn seine Familie; sein Bruder und die Eltern ermöglichten, dass er in der Garage der ehemaligen elterlichen Bäckerei in Doppleschwand, die jetzt seinem Bruder gehört, eine kleine skifabrikations-Stätte einrichten konnte.

Partnerbetrieb der Biosphäre

René Unternährer will möglichst viele einheimische Bestandteile einsetzen, und so hat er sich auf die Suche nach einer Hartholzart mit schöner Struktur und geeigneten Eigenschaften gemacht. Aus Esche hat man schon früher die Kandahar-skier gemacht. Weiter ist er auf die «spannbare» Eibe gestossen, aus der man Pfeilbogen herstellte. So stehen heute beim Modell «Entlebucherski» diese beiden Holzarten als Deckblatt-Design zur Auswahl. Zusätzlich stehen auch zwei Modelle «Bambus» im Angebot. Der Kern des skis ist aus einheimischer Esche und dem leichten Paulownia-Holz, welches in Plantagen angepflanzt wird. Der ski erfüllt die strengen Anforderungen der Regionalmarke «Echt Entlebuch» nicht, doch die Markenkommission hat den ski-Bauer als Partnerbetrieb ausgezeichnet, begeistert durch so viel Mut, Herzblut und Innovation, so viel spürbare Identifikation mit dem Entlebuch.

Die grosse Erfahrung gibt dem Jung-Unternehmer Sicherheit, dass die Qualität seines skis stimmt. Ob dieser auch auf dem Markt eine Chance hat, wird sich zeigen. René Unternährer lässt sich auf dieses Wagnis ein, erfüllt sich seinen Traum. Aus seiner Sicht ist dies nicht besonders mutig, sondern ganz einfach eine logische Folge, «wer A sagt muss auch B sagen». Deshalb lässt Unternährer mit der Produktion jetzt richtig los. Rund acht Hand-Arbeitsstunden stecken in einem Paar ski.

Fräsen, schleifen, leimen, pressen

Als Erstes werden in 15 Arbeitsgängen die verschiedenen Materialien in die «skiform» gefräst und einzeln bearbeitet. Der Kern wird als Höhenkurve geschliffen, was gleichzeitig die Härte bestimmt. In Sandwich-Bauweise werden dann die Bauteile verleimt und gepresst. Ab 23. November 2012 ist der kleine Laden im Pfisternhaus Doppleschwand jeweils am Freitag-Abend und am Samstag-Vormittag geöffnet. Die skier können nur im Direktverkauf bezogen werden. Sandra Steffen-Odermatt

Infos: www.swissmassiv.com
 
 
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